Posts mit dem Label Bewertung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bewertung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 6. Juli 2010

Rezension: Mein schwarzes Herz - Inger Edelfeldt


Und darum geht es:

Die17-jährige Arri spürt es sofort: Dieser junge Mann namens Oscar, schwarz gekleidet und geschminkt, ist der Junge ihrer Träume, ein Seelenverwandter. Eines Tages jedoch entsteigt ein gut aussehender Jüngling ihrem Spiegel, der sich als Vampir Leonidas aus Eidolon vorstellt. Arri ist fasziniert, aber als sie endlich mit Oscar zusammenkommt, rückt Eidolon in weite Ferne. Aber so leicht lässt ein Vampir sich nicht abwimmeln ..

Meine Meinung:

Direkt am Anfang merkt man, das Arri von ihrer Umwelt genervt ist. Ihren Vater nennt sie "den Bibliothekar", ihre Mutter nennt sie "Mutterkuchen" und ihre Schwester kennt man nur unter dem Namen "die Geklonte". Und auch in ihren Gedankengängen, die sie immer mal wieder hat, merkt man, dass sie sich einfach nur genervt fühlt. Dies ändert sich allerdings als sie auf Oscar trifft. Sie verliebt sich. Oscar gehört in die Sparte "Gothic". Er kleidet sich schwarz und schminkt sich. Ihn zeichnet auch noch aus, das er ein außergewöhnliches Hobby hat. Andere sehen ihn merkwürdig an, da er sich anders kleidet als der Durchschnitt. Aber da gibt es ja noch Leonidas. Leonidas ist ein Vampir und Arri ist begeistert von ihm.
An der Stelle ändert sich die Einstellung der Protagonistin. Sie wird fröhlicher und offener. Arri wurde mir richtig sympathisch.

Die Art und Weise, wie die Autorin schreibt ist einfach und leicht verständlich.

Auch dass das Buch sich nicht nur um Vampire gedreht hat, Á la "Twilight" hat mir sehr imponiert. Es ist nicht dieses typische Klischee "Vampir liebt Mensch" gewesen.
Die Geschichte ist bis zum Schluss hin spannend. Man weiß nicht, für wen Arri sich entscheiden wird. Entweder für Oscar, der Gothic und ihre erste große Liebe oder für Leonidas, der mysteriöse Vampir aus dem Spiegel.

Die Autorin war mir bis dato noch total unbekannt. Und gegenüber unbekannten Autoren bin ich immer etwas skeptisch. Jedoch hat sie einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Fazit: Ein etwas anderer Jugendroman, der nicht auf Klischees baut und bis zum Schluss spannend bleibt.

Bewertung: 4/5 Sternen

Nochmals Vielen Dank an den dtv Verlag, der mir freundlicher Weise dieses Rezensionsexemplar "Mein schwarzes Herz" zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 21. Juni 2010

Rezension: Silberlicht - Laura Whitcomb

Hier meine Rezension zum Buch ,,Silberlicht'' von Laura Whitcomb.

 In Laura Whitcombs Buch ,,Silberlicht'' geht es um Helen, die weder ganz Tot noch ganz lebendig ist. Helen ist Licht. Hellen ist eine Lichtgestalt. Ihre Aufgabe ist es, auf ihre Bewahrer aufzupassen und ihnen in ihrer Kreativität/Begabung zu unterstützen. Da sie die Menschen nicht berühren kann, gibt Helen ihre Tipps via ,,Telepathie'' an die Menschen weiter. Ihr jetziger Bewahrer ist ein Englischlehrer an einer Highschool. Helen muss immer in der Nähe ihres Bewahrers bleiben, da sie sonst Schmerzen erleidet. Ausnahmen sind das Badezimmer und das Schlafzimmer des Bewahrers, denn sie will die Privatsphäre des einzelnen schützen. Doch eines Tages, als sie wieder zusammen mit ihrem Bewahrer in der Schule ist, sieht ein Junge sie an. Dies ist für Helen komisch, da ein Mensch sie eigentlich nicht sehen kann. Es stellt sich heraus, dass der Junge James heißt und er früher auch eine Lichtgestalt war. Jetzt steckt er im Körper von Bill. Die zwei Treffen sich sooft es geht. Schnell wird beiden klar, dass sie mehr für einander empfinden. Eine Lösung muss gefunden werden. Helen braucht einen Körper.

Meine Meinung: Die Geschichte ist ganz bezaubernd. Ich habe schon das eine oder andere Fantasie Buch gelesen und habe dadurch auch schon die tollsten Geschichten gelesen. Aber so ein Fantasie Buch habe ich noch nie gelesen. Allein die Idee, das die Protagonistin eine Lichtgestalt ist, finde ich sehr schön. Häufig liest man ja nur von Vampiren, Zauberer, Zwergen und Feen. Doch von Lichtgestallten habe ich noch nie was gelesen. Sehr neu und erfrischend.

Das Buch liegt gut in der Hand. Man nennt dies Softcover. Es ist nicht zu schwer und man braucht auch keine Angst zu haben, dass man beim Lesen einen Riss im Buchrücken bekommt, da es wie schon gesagt ein Softcover ist. Ich finde Risse im Buchcover nämlich gar nicht toll.

Was einem potentiellen Käufer direkt ins Auge sticht ist das wunderschön gestaltete Buchcover. Zwar heißt das Buch Silberlicht, das Cover an sich ist aber in Gold gehalten. Und dieses Cover ist, wie soll ich sagen, ein bisschen geriffelt. Es fühlt sich in der Hand ganz wunderbar an.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, sodass es sich schnell und gut lesen lässt.

Die Autorin war mir bis dahin eher unbekannt. Und bei unbekannten Autoren bin ich immer ein bisschen vorsichtig. Doch Laura Whitcomb hat mich überzeugt. Und noch schöner finde ich es , dass das Buch verfilmt wird.

Fazit: Ich finde das Buch leicht verständlich und wunderschön. Diese Liebesgeschichte ist anders als die anderen Liebesgeschichten die ich bisher gelesen habe. Dazu kommt noch das es nicht so dick ist und man es auch super am Strand lesen könnte. Das Cover ist sehr schön und liebevoll gestaltet. Da ich im LK Kunst war, achte ich auf so was besonders. Jeder der gerne Fantasy Bücher liest und tolle Liebesgeschichten mag ist bei Silberlicht richtig aufgehoben.
Ein tolles Buch.

Bewertung: 5/5 Sternen

Nochmals einen herzlichen Dank an den Pan Verlag der mir freundlicherweise dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Samstag, 5. Juni 2010

Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)


Da fallen mir spontan einige ein, da ich ja wie gesagt nur einmal ein Buch lese. Wieso kaufe ich mir überhaupt nur Bücher, wenn ich sie doch nur einmal lese. Aber wenn ich davon ausgehe, welches mir nicht besonders gefallen hat dann wäre es garantiert dieses hier:

Wenn du nicht Emma heißt, leg dieses Buch schnell wieder weg, halt dich fern - und niemandem wird was geschehen! Emma - ich weiß, das alles klingt verrückt. Du (und Mom!), ihr werdet euch natürlich fragen, wohin ich verschwunden bin und wann ich zurückkomme. Deshalb hinterlasse ich dir das ganze Beweismaterial - nur für den Fall, dass mir etwas zustößt und ich nicht zurückkomme. Sieh dir alle Details in meinem Tagebuch genau an. Ruf die Telefonnummern an. Geh auf die Web-Seiten. Aber wenn du nicht enden willst wie ich (kein Land in Sicht ), dann darfst du niemandem davon erzählen. Mach dir um mich keine Sorgen. Ich komme schon zurecht (glaub ich). Hey, vielleicht ist das der Anfang meines neuen Lebens. Ganz sicher ist es das Ende meines alten. Ruf mich an! Love, Cathy

Meine Rezension findet ihr auf meinem Blog.

Freitag, 4. Juni 2010

Nicht ohne meine Tochter - Betty Mahmoody

Vor ein paar Tagen habe ich euch ja schon erzählt, das ich gerade das Buch "Nicht ohne meine Tochter" von Betty Mahmoody lese. Und ich habe es auch schon seit einigen Tagen fertig. Allerdings hatte ich so viel um die Ohren, das ich nicht früher eine Rezension schreiben konnte. Nun habe ich gerade etwas Zeit, die ich nutzen will um endlich die Rezension zu schreiben, denn das Buch muss einfach rezensiert werden.



Das Buch handelt von einer kleinen Familie, die in den USA wohnt. Moody ist Arzt und Betty mit Leib und Seele Mutter von insgesamt drei Kindern. Moody ist Bettys zweiter Ehemann und ist Iraner. Bisher hatte auch niemand ein Problem damit, da er sich höflich und zuvorkommen benahm. Doch als er eines Tages einen Anruf von seiner Familie, die im Iran lebt, bekommt, beschließt er mit Beety und Mathab, seiner kleinen Tochter, in den Iran zu fliegen und seine Familie zu besuchen. Am Anfang ist alles noch in Ordnung. Die Familie wird herzlich empfangen. Doch dann wendet sich das Blatt. Moody erzählt Betty davon, das er seinen Job in Amerika verloren hat, da er ein Iraner ist. Betty will die Sache lieber vor Ort klären und will wieder schnell zurück nach Amerika. Doch dann gibt es Probleme mit den Pässen. Betty und Mathab können nicht in die USA zurückkehren. Ab sofort müssen sie im Iran, dem Glauben und deren Gesetze leben. Frauen haben keine Rechte. Und Betty will fliehen. Doch so einfach ist das nicht. Im Falle einer Scheidung erhält der Vater das Sorgerrecht. Und das will Betty auf keinen Fall. Sie alleine hätte nach Amerika zurückreisen können, doch sie will nicht ohne ihre Tochter gehen. Es vergehen Monate. In diesen Monaten wird Betty von Moody aufs übelste Misshandelt. Und auch die kleine Mathab wird geschlagen. In dieser Zeit verfestigt sich Betty Wunsch, den Iran zu verlassen und in die USA zurück zu kehren, immer mehr. Eines Nachts beschließt sie abzuhauen.
Ob sie es denn nun schafft, will ich nicht verraten, denn dann bräuchtet ihr das Buch auch gar nicht mehr zu lesen ;)

Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat in mir verschiedene Emotionen hervorgerufen. In dem einem Moment war ich traurig, wütend und schockiert in dem anderen Moment fand ich es einfach nur schön. Betty Mahmoody ist eine unglaublich starke Frau gewesen. Sie hatte einen Glauben und einen Wunsch. Sie hat nie die Hoffnung aufgegeben und auch nicht den Glauben verloren. Die Bindung zu ihrer Tochter ist so schön und fest, wie man sie sonst nur aus Hollywood-Streifen kennt.

Der Schreibstil ist flüssig, sodass man das Buch schnell durchlesen kann. Das Buch hat zwar ein paar Wörter die in Farsi ( die Sprache der Iraner) geschrieben sind, aber das ist nicht so schlimm, denn auf der letzten Seite befindet sich eine Wortliste, wo die ganzen Wörter noch einmal erklärt sind.

Zu dem Buch gibt es auch einen Film. Ich habe damals den Film zuerst gesehen. Nach dem Film war ich mir sicher, dass ich das Buch auf jeden Fall irgendwann mal lesen werde. Ich fand den Film schon schlimm, aber das Buch fand ich erschreckend. Trotz allem ist das Buch gut umgesetzt worden. Den Film werde ich mir auf DVD holen, denn meine VHS ist nicht mehr die Beste. ^^

Ich finde das Buch toll. Dieses Buch muss man einfach mal gelesen haben. Nicht um mitreden zu können, sondern um sich selber mal ein Bild davon zu machen, wie es im Iran aussieht und zugeht.

Meine Bewertung: 5/5 Sterne

Montag, 24. Mai 2010

Isola - Isabel Abedi

Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro - als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen - bei dem nur sie selbst wissen, was Wahrheit ist und was Lüge. Doch dann wird das paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle. Und am Ende müssen die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.
Quelle: Amazon.de

Ich habe mir das Buch gekauft, da es so viele tolle Rezensionen und Punkte bekommen hat. Außerdem mochte ich das Thema auch schon in anderen Büchern. Was natürlich auch ein Grund dafür war, dass ich es mir gekauft habe. Und was soll ich sagen. Zwölf Jugendlich kommen auf diese Insel und sollen sich selber spielen. Dass das natürlich auf die dauer langweilig wird, kann sich jeder vorstellen. Die Jugendlichen wollen dort einfach ihren Spaß haben, doch der Regisseur hat was anderes im Sinn. Er denkt sich ein Spiel aus, was wi folgt aussieht: Zwölf Briefumschläge, Elf mal Opfer, einmal Mörder. Die Briefe werden an einem Ort gelesen, wo kein anderer der Jugendlichen ist. Der Mörder hat nun die Aufgabe die Opfer in sein Versteck zu führen. Hat er sich ein Opfer ausgesucht(wenn er den linken Arm der Opfer berührt, dürfen die Opfer weder schreien noch sonst irgendwie auf sich aufmerksam machen)bringt er sie in sein Versteck. Doch das Spiel läuft anders als geplant. Das Spiel geht solange gut, bis eine Leiche entdeckt wird und die Jugendlichen sich vorkommen, als wären sie alleine. Doch was sich wirklich dahinter verbirgt ist was ganz anderes...

Fazit: Ich hatte es in Drei Tagen durch. Ich hatte anscheinend zu hohe Erwartungen an das Buch, welche nicht erfüllt werden konnten. Ich fand es nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Das Konzept ist gut und durchdacht gewesen. Allerdings hat es meiner Meinung nach ein bisschen an der Umsetzung gehapert. Man hätte schon bei Hälfte des Buches mehr Spannung aufbauen können und nicht erst auf den letzten 100 Seiten. Okay, jetzt kann man sagen, dass das Buch eh nur 321 Seiten hatte, aber ich habe schon dünnere Bücher gelesen in denen die Spannung von Anfang an aufgebaut worden ist. Vielleicht ist das aber auch einfach Isabel Abedis Schreibstil.

Meine Bewertung: Trotz allem 3/5 Sternen

Mittwoch, 3. März 2010

Das Opfer - John Katzenbach

Ich habe das Buch gelesen und ich bin enttäuscht. Nachdem ich schon "Die Rache" von John Katzenbach gelesen hatte und davon mehr als begeistert war, hatte ich natürlich hohe Ansprüche an das nächste Buch von ihm. Ich entschied mich für dieses Buch hier:

John Katzenbach "Das Opfer"


Und darum geht es:
Ashley Freeman ist eine junge, hübsche Studentin. Eines Abends macht sie eine Fehler. Sie schläft mit Michael O'Connell. Ashley Freeman sieht das alles nur als One-Night-Stand. Doch nicht Michael O'Connell. Er bildet sich ein, das Ashley Freeman die Frau seinen Lebens ist und dringt ungeschont in ihr Leben ein. Er hackt sich in ihren Computer ein und ruiniert ihr so nach und nach das Leben. Er stellt ihr und ihrer Familie nach. Er macht ihnen das Leben zur Hölle. Verzweifelte Versuche dem ein Ende zu bereiten schlagen fehl. Sie sind ihm hilflos ausgeliefert. Doch sie wollen etwas unternehmen und setzen alles daran, Michael O'Connell aus ihren Leben zu schaffen.

Wie ich schon geschrieben habe, war ich "Die Rache" von John Katzenbach mehr als begeistert, woraufhin ich mir direkt alle seine Bücher gekauft habe. Da stand ich dann vor meinem Regal und wusste nicht, welches Buch ich denn nun von ihm lesen sollte. Ich entschied mich für "Das Opfer." Die Inhaltsangabe hat sich super angehört und ich begann sofort an zu lesen. Anfangs war ich noch sehr euphorisch. Doch nachdem ich die ersten 100. Seiten gelesen habe, wurde ich skeptisch. Ich beschloss weiter zu lesen. Manche Bücher brauchen ihre Zeit um warm zu werden. ^^ Nachdem ich dann aber auch die 200. Seiten Marke erreicht hatte, war sehr langatmig. Die endlose Versuche und immer wieder die gleichen Reaktionen der Familie, die immer wiederkehrenden Gesprächsthemen,...
Ich sah da keine wirkliche Entwicklung. Bestimmt hat der Autor das mit Absicht so gemacht, damit man sich besser in die Situation, in die Lage hineinversetzen kann.
Aber mir kam es so vor, als ob sich alles im Kreis drehen würde.
Irgendwann fiel es mir auch sehr schwer dem Buch zu folgen.
Ich entschied mich dafür es zu unterbrechen.

2010 wagte ich nochmal einen Neuanfang. Ich habe von da weitergelesen, wo ich das letzte Mal aufgehört hatte. Und ab den letzten 200. Seiten kam wieder Spannung auf. Und ich war froh darüber. Anderes bin ich gar nicht von John Katzenbach gewohnt.

Die Familie denkt sich einen Plan aus. Ob sie es nun schaffen Michael O'Connell das Handwerk zu legen oder nicht müsst ihr aber selber lesen.

Fazit: Der Gedanke, der hinter der Story steckt ist anfürsich ganz gut. Jedoch hat es mir bei der Umsetzung ein bisschen an Spannung gefehlt. Ich bin mir dessen bewusst, dass der Autor John Katzenbach absichtlich immer wieder das gleiche (sinngemäß) geschrieben hat, um eben verständlich zu machen, wie sich die Menschen, die von Michael O'Connell, bedrängt und genötigt werden, fühlen. Doch diese hätte alles ein bisschen schneller oder mit mehr Spannung passieren können. Hält man aber durch, so wird man nicht enttäuscht. Am Ende hin kommt mächtig Spannung auf, sodass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte.

Meine Bewertung: 2/5 Sternen