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Donnerstag, 30. Dezember 2010

Dienstag, 28. Dezember 2010

Spiral - Paul McEuen



Er ist kein Virus, er ist 1000x schlimmer. Mikrobiologe Liam Connor besitzt den Pilz, der jeden Menschen in eine tödliche Waffe verwandeln kann. Und dann plötzlich sein mysteriöser Tod: Grausam zugerichtet wird Connor aufgefunden. Vom Todespilz fehlt jede Spur. Musste er für sein Wissen mit dem Leben bezahlen? Wer hat den Todespilz an sich gebracht? Welches Ziel verfolgt er? Wird der Pilz freigesetzt, so dass er die ganze Menschheit gefährden kann? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Mit allen Mitteln muss Liams Assistent Jake verhindern, dass sich die tödliche Infektion weltweit ausbreitet.

Meine Meinung:
Als erstes Mal komme ich zu der Aufmachung. Das Buch ist nicht so wie die anderen Bücher gebunden. Die Seiten sind am Rand Grün. Sieht sehr hübsch aus und ist mal was anderes. Ich musste mich am Anfang zwar erst daran gewöhnen, aber jetzt gefällt es mir doch ganz gut.

Zum Inhalt.:
Ich muss gestehen, am Anfang hatte ich so ein Problem damit, mich in die Geschichte hinein zu versetzen. Ich hatte mich vorher nie mit dem Thema auseinander gesetzt und somit wurde ich mit Sachen konfrontiert, die mir am Anfang das Lesen schwer gemacht haben. Doch der Autor beschreibt die einzelnen Sachen ziemlich genau, sodass man früher oder später weiß, was was ist und wer wer ist ^^
Leider haben die Protagonisten für mich zu wenig Tiefgang. Ich hätte mir mehr gewünscht, dass man beispielsweise mehr von Orchid erfährt, warum sie das macht und was sie generell so denkt. Sie war aber auch die einzige Person, die mir im ganzen Buch gefallen hat. Normalerweise fiebert man ja mit, aber das war bei Jake und Co, bei mir jedenfalls, nicht so. Im Endeffekt war es mir egal, ob die sterben oder nicht.

Zum Schreibstil:
Es gab einige Übersetzungsfehler, die leider auch dafür gesorgt haben, dass das Lesen zu einer Tortur wurde. Manchmal dachte ich mir nur: Da kann aber jetzt etwas nicht stimmen.
Auch hat der Autor zum Anfang hin viele Anapher verwendet. Sowas lese ich nicht besonders gerne.
Die Sätze waren sehr kurz, aber auch daran konnte man sich gewöhnen.

Fazit:
Wenn man sich an der Schreibstil gewöhnt hat und das Thema für einen auch interessant ist, so ist es ein Buch, was schnell gelesen werden kann. Hat man sich allerdings noch nicht so mit der Materie Biowaffen auseinander gesetzt, so muss man sich erst reinlesen. Hat man das allerdings überstanden, so liest man es sehr schnell durch. Allerdings darf man nicht zu viel Tiefgang der Protagonisten erwarten, denn das besitzen sie definitiv nicht.

Ich vergebe 7 von 10 Punkten

Mittwoch, 28. Juli 2010

Rezension: Arthur und die vergessenen Bücher



Arthur ist 14 Jahre alt. In seiner Freizeit jobbt er in einem kleinem Antiquariat. Das Antiquariat gehört dem Bücherwurm. Das Antiquariat ist auch gleichzeitig sein zu Hause. Dort wohnt er gemeinsam mit seiner Enkelin Larissa, deren Eltern bei einer Reise verschwunden sind. Trotz ausgiebiger Suche hat man die Eltern nicht gefunden und sie offiziell als Tod erklärt. Als Arthur eines Tages wieder im Antiquariat ist, findet er den Bücherwurm gefesselt im Büro des Antiquariats. Auf die Frage warum er gefesselt ist, erklärt der Bücherwurm, dass das ein so genannter Sucher war, der hinter den 13 vergessenen Büchern her ist. Diese Bücher sind sehr magisch, mächtig  und dürfen nicht in die falschen Hände geraten. Die Sucher, die hinter den Büchern her sind, wollen die Bücher finden und deren Macht für ihre eigenen  Interessen missbrauchen. In der Hoffnung, Informationen zum "Buch der Antworten" vom Bücherwurm zu erhalten haben die Sucher ihn überfallen. Die Sucher wissen, das der Bücherwurm Kontakte zu den so genannten Bewahrern hat. Die Bewahrer wissen wo sich die Bücher befinden und verstecken diese aufs neue, sollte man hinter ihr Versteck kommen. Die Bewahrer bewahren die Bücher einfach. Sie wollen deren Macht nicht missbrauchen. Und so beginnt das spannende Abenteuer für Arthur und Larissa.  Im Auftrag vom Bücherwurm reisen die Zwei nach Amsterdam um das "Buch der Antworten" zu finden.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch "Arthur und die vergessenen Bücher" als Rezensionsexemplar vom ars edition Verlag zugeschickt bekommen. Nachdem ich so viele positive Rezensionen davon gelesen habe, wollte ich  mich selber davon überzeugen. Und mir hat es sehr gut gefallen. Die Geschichte war für mich persönlich mal was neues. So eine Geschichte habe ich noch nie gelesen. Larissa und Arthur sind mehr schnell ans Herz gewachsen. Obwohl ich manche Sachen unrealistisch fand, wie z.B.: das ein vierzehnjähriger Junge alleine nach Amsterdam reisen darf, habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. in jedem Kapitel passiert etwas ganz anderes wodurch die Spannung erhalten bleibt.

Da ich noch nie ein Buch von Gerd Ruebenstrunk gelesen habe war ich anfangs ein bisschen skeptisch. Generell bin ich neuen Autoren gegenüber skeptisch. Vielleicht weil ich hohe Erwartungen habe und einfach nicht enttäuscht werden will. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Erzählstil ist einfach und leicht verständlich.

Das Buch ist sehr liebevoll und schön gestaltet. Die Coverdesigner haben sich richtig viel Mühe gegeben. Aber nicht nur von außen glänzt es, sondern auch im Buch selbst tauchen in jedem Kapitel Bilder auf. Da macht das lesen gleich doppelt so viel Spaß.

Fazit:
Ein sehr schönes, unterhaltsames Abenteuerbuch welches auch von älteren Menschen gelesen werden kann.
Ich fand es so toll, sodass ich mir den zweiten Band bereits bestellt habe.

10/10 Punkten

Nochmal ein ganz großes Dankeschön an den ars edition Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar.

Dienstag, 6. Juli 2010

Rezension: Mein schwarzes Herz - Inger Edelfeldt


Und darum geht es:

Die17-jährige Arri spürt es sofort: Dieser junge Mann namens Oscar, schwarz gekleidet und geschminkt, ist der Junge ihrer Träume, ein Seelenverwandter. Eines Tages jedoch entsteigt ein gut aussehender Jüngling ihrem Spiegel, der sich als Vampir Leonidas aus Eidolon vorstellt. Arri ist fasziniert, aber als sie endlich mit Oscar zusammenkommt, rückt Eidolon in weite Ferne. Aber so leicht lässt ein Vampir sich nicht abwimmeln ..

Meine Meinung:

Direkt am Anfang merkt man, das Arri von ihrer Umwelt genervt ist. Ihren Vater nennt sie "den Bibliothekar", ihre Mutter nennt sie "Mutterkuchen" und ihre Schwester kennt man nur unter dem Namen "die Geklonte". Und auch in ihren Gedankengängen, die sie immer mal wieder hat, merkt man, dass sie sich einfach nur genervt fühlt. Dies ändert sich allerdings als sie auf Oscar trifft. Sie verliebt sich. Oscar gehört in die Sparte "Gothic". Er kleidet sich schwarz und schminkt sich. Ihn zeichnet auch noch aus, das er ein außergewöhnliches Hobby hat. Andere sehen ihn merkwürdig an, da er sich anders kleidet als der Durchschnitt. Aber da gibt es ja noch Leonidas. Leonidas ist ein Vampir und Arri ist begeistert von ihm.
An der Stelle ändert sich die Einstellung der Protagonistin. Sie wird fröhlicher und offener. Arri wurde mir richtig sympathisch.

Die Art und Weise, wie die Autorin schreibt ist einfach und leicht verständlich.

Auch dass das Buch sich nicht nur um Vampire gedreht hat, Á la "Twilight" hat mir sehr imponiert. Es ist nicht dieses typische Klischee "Vampir liebt Mensch" gewesen.
Die Geschichte ist bis zum Schluss hin spannend. Man weiß nicht, für wen Arri sich entscheiden wird. Entweder für Oscar, der Gothic und ihre erste große Liebe oder für Leonidas, der mysteriöse Vampir aus dem Spiegel.

Die Autorin war mir bis dato noch total unbekannt. Und gegenüber unbekannten Autoren bin ich immer etwas skeptisch. Jedoch hat sie einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Fazit: Ein etwas anderer Jugendroman, der nicht auf Klischees baut und bis zum Schluss spannend bleibt.

Bewertung: 4/5 Sternen

Nochmals Vielen Dank an den dtv Verlag, der mir freundlicher Weise dieses Rezensionsexemplar "Mein schwarzes Herz" zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 21. Juni 2010

Rezension: Silberlicht - Laura Whitcomb

Hier meine Rezension zum Buch ,,Silberlicht'' von Laura Whitcomb.

 In Laura Whitcombs Buch ,,Silberlicht'' geht es um Helen, die weder ganz Tot noch ganz lebendig ist. Helen ist Licht. Hellen ist eine Lichtgestalt. Ihre Aufgabe ist es, auf ihre Bewahrer aufzupassen und ihnen in ihrer Kreativität/Begabung zu unterstützen. Da sie die Menschen nicht berühren kann, gibt Helen ihre Tipps via ,,Telepathie'' an die Menschen weiter. Ihr jetziger Bewahrer ist ein Englischlehrer an einer Highschool. Helen muss immer in der Nähe ihres Bewahrers bleiben, da sie sonst Schmerzen erleidet. Ausnahmen sind das Badezimmer und das Schlafzimmer des Bewahrers, denn sie will die Privatsphäre des einzelnen schützen. Doch eines Tages, als sie wieder zusammen mit ihrem Bewahrer in der Schule ist, sieht ein Junge sie an. Dies ist für Helen komisch, da ein Mensch sie eigentlich nicht sehen kann. Es stellt sich heraus, dass der Junge James heißt und er früher auch eine Lichtgestalt war. Jetzt steckt er im Körper von Bill. Die zwei Treffen sich sooft es geht. Schnell wird beiden klar, dass sie mehr für einander empfinden. Eine Lösung muss gefunden werden. Helen braucht einen Körper.

Meine Meinung: Die Geschichte ist ganz bezaubernd. Ich habe schon das eine oder andere Fantasie Buch gelesen und habe dadurch auch schon die tollsten Geschichten gelesen. Aber so ein Fantasie Buch habe ich noch nie gelesen. Allein die Idee, das die Protagonistin eine Lichtgestalt ist, finde ich sehr schön. Häufig liest man ja nur von Vampiren, Zauberer, Zwergen und Feen. Doch von Lichtgestallten habe ich noch nie was gelesen. Sehr neu und erfrischend.

Das Buch liegt gut in der Hand. Man nennt dies Softcover. Es ist nicht zu schwer und man braucht auch keine Angst zu haben, dass man beim Lesen einen Riss im Buchrücken bekommt, da es wie schon gesagt ein Softcover ist. Ich finde Risse im Buchcover nämlich gar nicht toll.

Was einem potentiellen Käufer direkt ins Auge sticht ist das wunderschön gestaltete Buchcover. Zwar heißt das Buch Silberlicht, das Cover an sich ist aber in Gold gehalten. Und dieses Cover ist, wie soll ich sagen, ein bisschen geriffelt. Es fühlt sich in der Hand ganz wunderbar an.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, sodass es sich schnell und gut lesen lässt.

Die Autorin war mir bis dahin eher unbekannt. Und bei unbekannten Autoren bin ich immer ein bisschen vorsichtig. Doch Laura Whitcomb hat mich überzeugt. Und noch schöner finde ich es , dass das Buch verfilmt wird.

Fazit: Ich finde das Buch leicht verständlich und wunderschön. Diese Liebesgeschichte ist anders als die anderen Liebesgeschichten die ich bisher gelesen habe. Dazu kommt noch das es nicht so dick ist und man es auch super am Strand lesen könnte. Das Cover ist sehr schön und liebevoll gestaltet. Da ich im LK Kunst war, achte ich auf so was besonders. Jeder der gerne Fantasy Bücher liest und tolle Liebesgeschichten mag ist bei Silberlicht richtig aufgehoben.
Ein tolles Buch.

Bewertung: 5/5 Sternen

Nochmals einen herzlichen Dank an den Pan Verlag der mir freundlicherweise dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 6. Juni 2010

Rezension "Löcher" Louis Sacher

Ich habe euch ja berichtet, das vor ein paar Tagen mein allererstes Rezensionsexemplar überhaupt eingetroffen ist. Das bedeutet, das ich von dem Verlag ein Buch zugeschickt bekomme, ich es dann lesen und anschließend rezensiere ich es. Und ich habe es gelesen. Nun werde ich es rezensieren. Es handelt sich um das Buch ,,Löcher" von Louis Sachar.
Bereit gestellt wurde mir das Buch vom Beltz Verlag. Ich möchte mich noch einmal beim Beltz Verlag bedanken.

Und nun zum Buch.
In dem Buch "Löcher" von Louis Sachar geht es um den jungen Stanley Yelnats. Stanley ist ein kleiner, korpulenter Junge, der keine Freunde hat. Auf der Familie Yelnats liegt ein Fluch. Wenigstens glauben sie das, denn egal was ein Yelnats anfasst, es geht schief. So holt der Fluch auch Stanley ein. Als er ein paar Turnschuhe findet, die vom Himmel gekommen sind nimmt er sie mit und will sie seinem Vater geben. Doch bevor es soweit kommt, wird Stanley von der Polizei aufgegriffen. Es stellt sich heraus, das die Schuhe gestohlen worden sind und Stanley wird des Diebstahls bezichtigt. Er hat die Wahl, ob er ins Gefängnis gehen will oder ins Camp Green Lake. Da er noch nie in seinem Leben in einem Camp war, entscheidet er sich für das Camp. Dort angekommen bekommt er die Regeln des Camps erklärt. Stanley ist dort um Löcher zu graben. Im Camp findet er auch endlich Freunde. Doch die Jugendlichen nennen sich nicht bei ihren richtigen Namen, sie geben sich Spitznamen. Auch Stanley bekommt einen. Seit dem ersten Tag im Camp hört er nun auf den Namen Höhlenmensch. X-Ray ist der Anführer der Gruppe. Sobald man irgendetwas findet, was besonders interessant zu sein scheint, muss man es X-Ray geben, da er schon viel länger als andere in der Gruppe, im Camp ist. Findet man etwas, was besonders Wertvoll erscheint, bekommt man den Rest des Tages frei und muss somit nicht mehr an seinem tägliches Loch weitergraben. Eines Tages findet Stanley eine Lippenstifthülle mit den Initialien KB. Diese Lippenstifthülse wird später noch einen wichtigen Punkt in dem Roman einnehmen. Stanley muss die Hülse natürlich X-Ray abgeben. Der Boss kommt daraufhin und lässt alle Jungen an einem Loch graben, in der Hoffnung, das sie noch mehr von den Kostbarkeiten finden. Doch die Jungen finden nichts mehr. Zero, ein Junge aus dem Camp wird zu Stanleys engsten Freund. Doch Zero hat ein Geheimnis. Als er Stanley davon erzählt, lacht dieser erst einmal. Später hilft er Zero dabei, sein Problem in dem Griff zu bekommen. Die beiden Jungen treffen ein Abkommen. Zero hilft Stanley bei dem täglichen Loch graben und Stanley hilft Zero bei seinem Problem. Als die anderen Jungen aus Camp D bemerken, das Zero bei Stanleys Loch hilft sind sie sauer und es kommt zu einer Prügelei. Kurz darauf folgen auch die Aufseher. Nachdem sie die Jungen wieder beruhigt haben, läuft Zero weg. Aus Angst, das Zero etwas passiert, da Green Lake nichts weiter als eine Wüste ist, folgt er im ein paar Tage später.

Ob die Jungen überleben, was es mit den Initialien KB auf sich hat und ob der Fluch, der über der Familie Yelnats liegt gebrochen wird, müsst ihr nun selber lesen.

Fazit: Ich fand das Buch sehr schön und spannend. Ich habe es innerhalb eines Tages durchgelesen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Zwar denkt man, das die Geschichte sehr eintönig ist, da die Jungen den ganzen Tag damit verbringen Löcher zu graben, was sie aber nicht ist. Innerhalb der Geschichte werden immer wieder Rückblenden gezeigt, warum Green Lake eine Wüste ist und warum ein Fluch auf der Familie Yelnats liegt. Dadurch wird das Buch interessant. Und wenn man jetzt denkt, dass das Buch nur um Resozialisierungsmaßnahmen geht, der irrt sich. Das Buch handelt von einer unglaublich schönen Geschichte, in der besonders um Freundschaft und deren Wert geht.

Ich werde mir auch den Film holen, da mir, wie schon gesagt, das Buch sehr gefallen hat und ich es nur jeden ans Herz legen kann.

Freitag, 4. Juni 2010

Nicht ohne meine Tochter - Betty Mahmoody

Vor ein paar Tagen habe ich euch ja schon erzählt, das ich gerade das Buch "Nicht ohne meine Tochter" von Betty Mahmoody lese. Und ich habe es auch schon seit einigen Tagen fertig. Allerdings hatte ich so viel um die Ohren, das ich nicht früher eine Rezension schreiben konnte. Nun habe ich gerade etwas Zeit, die ich nutzen will um endlich die Rezension zu schreiben, denn das Buch muss einfach rezensiert werden.



Das Buch handelt von einer kleinen Familie, die in den USA wohnt. Moody ist Arzt und Betty mit Leib und Seele Mutter von insgesamt drei Kindern. Moody ist Bettys zweiter Ehemann und ist Iraner. Bisher hatte auch niemand ein Problem damit, da er sich höflich und zuvorkommen benahm. Doch als er eines Tages einen Anruf von seiner Familie, die im Iran lebt, bekommt, beschließt er mit Beety und Mathab, seiner kleinen Tochter, in den Iran zu fliegen und seine Familie zu besuchen. Am Anfang ist alles noch in Ordnung. Die Familie wird herzlich empfangen. Doch dann wendet sich das Blatt. Moody erzählt Betty davon, das er seinen Job in Amerika verloren hat, da er ein Iraner ist. Betty will die Sache lieber vor Ort klären und will wieder schnell zurück nach Amerika. Doch dann gibt es Probleme mit den Pässen. Betty und Mathab können nicht in die USA zurückkehren. Ab sofort müssen sie im Iran, dem Glauben und deren Gesetze leben. Frauen haben keine Rechte. Und Betty will fliehen. Doch so einfach ist das nicht. Im Falle einer Scheidung erhält der Vater das Sorgerrecht. Und das will Betty auf keinen Fall. Sie alleine hätte nach Amerika zurückreisen können, doch sie will nicht ohne ihre Tochter gehen. Es vergehen Monate. In diesen Monaten wird Betty von Moody aufs übelste Misshandelt. Und auch die kleine Mathab wird geschlagen. In dieser Zeit verfestigt sich Betty Wunsch, den Iran zu verlassen und in die USA zurück zu kehren, immer mehr. Eines Nachts beschließt sie abzuhauen.
Ob sie es denn nun schafft, will ich nicht verraten, denn dann bräuchtet ihr das Buch auch gar nicht mehr zu lesen ;)

Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat in mir verschiedene Emotionen hervorgerufen. In dem einem Moment war ich traurig, wütend und schockiert in dem anderen Moment fand ich es einfach nur schön. Betty Mahmoody ist eine unglaublich starke Frau gewesen. Sie hatte einen Glauben und einen Wunsch. Sie hat nie die Hoffnung aufgegeben und auch nicht den Glauben verloren. Die Bindung zu ihrer Tochter ist so schön und fest, wie man sie sonst nur aus Hollywood-Streifen kennt.

Der Schreibstil ist flüssig, sodass man das Buch schnell durchlesen kann. Das Buch hat zwar ein paar Wörter die in Farsi ( die Sprache der Iraner) geschrieben sind, aber das ist nicht so schlimm, denn auf der letzten Seite befindet sich eine Wortliste, wo die ganzen Wörter noch einmal erklärt sind.

Zu dem Buch gibt es auch einen Film. Ich habe damals den Film zuerst gesehen. Nach dem Film war ich mir sicher, dass ich das Buch auf jeden Fall irgendwann mal lesen werde. Ich fand den Film schon schlimm, aber das Buch fand ich erschreckend. Trotz allem ist das Buch gut umgesetzt worden. Den Film werde ich mir auf DVD holen, denn meine VHS ist nicht mehr die Beste. ^^

Ich finde das Buch toll. Dieses Buch muss man einfach mal gelesen haben. Nicht um mitreden zu können, sondern um sich selber mal ein Bild davon zu machen, wie es im Iran aussieht und zugeht.

Meine Bewertung: 5/5 Sterne

Donnerstag, 3. Juni 2010

Tag 3 – Dein Lieblingsbuch

Das ist schwer zu sagen. Ich habe viele Lieblingsbücher. Allerdings ist seit diesem Jahr "Die Tribute von Panem.Tödliche Spiele" von Suzanne Collins mein Lieblingsbuch.



In einem Nordamerika der fernen Zukunft regiert das Kapitol mit eiserner Hand. Die meisten Menschen in den unterjochten zwölf Distrikten kämpfen tagtäglich ums Überleben. So auch die sechzehnjährige Katniss. Sie sorgt dafür, dass ihre kleine Schwester Prim und ihre Mutter nicht verhungern, indem sie unerlaubterweise hinter dem Zaun des Distrikts auf die Jagd geht. Doch der Hunger ist nicht die größte Bedrohung: Jedes Jahr werden die „Hungerspiele” ausgetragen, eine Art Gladiatorenkampf. Aus jedem Distrikt werden dafür ein Mädchen und ein Junge zwischen zwölf und sechzehn Jahren ausgelost. Und dieses Jahr trifft es Prim. Doch Katniss geht für ihre Schwester in den grausamen Kampf, der so lange dauert, bis nur noch einer von den vierundzwanzig „Spielern” am Leben ist. Das ist furchtbar genug, doch zu allem Überfluss ist einer von Katniss’ Gegnern ausgerechnet Peeta, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat ...

Hier einmal der Link zu meiner Rezension:


Montag, 31. Mai 2010

Verliebt, na und wie! von Andreas Schlüter

Ich habe gestern mal mein Bücherregal aufgeräumt und dabei ist mir wieder ein Buch in die Hand gefallen, was ich damals gerne gelesen habe. Es handelt sich um "Verliebt, na und wie!" von Andreas Schlüter. Warum mir gerade das in die Hand gefallen ist und warum ich es so damals so toll fand, erkläre ich euch jetzt. Ich war damals mit meinem Bruder und meinen Eltern in der Türkei im Urlaub. Da ich wusste, dass ein Familienurlaub bei uns immer mit Hektik und wenig Freizeit verbunden ist, wollte ich vorsorgen und habe mir dem entsprechend viel Lesestoff mitgenommen. Im nachhinein stellte sich aber heraus, das es viel zu wenige Bücher waren, denn dieses Mal war es kein Hektik Urlaub sondern ein Erholungsurlaub. Innerhalb von 5 Tagen hatte ich meine 3 Bücher durch. Dieses gefiel mir besonders gut, da es mal etwas anderes war.

So sieht das Cover aus:


Quelle: amazon.de
Alex heißt der Neue in Kathrins Klasse und er hat die süßesten Lachgrübchen, die man sich nur vorstellen kann. Er gefällt Kathrin von Anfang an - doch er hat nur Augen für die Klassenschönheit Monika. Noch dazu auf Kathrins Fete. Klar, dass sie am Boden zerstört ist. Doch dann lernt sie Leif kennen und ist hin und weg von ihm. Neben ihm kommt ihr Alex wie ein Milchbubi vor. Allerdings entpuppt sich Leif als eifersüchtiger Tyrann, der Liebe mit Besitz verwechselt.
In der Zwischenzeit ist auch Alex mit Monika um eine Erfahrung reicher – und um eine rosa Wolke ärmer geworden. Er sieht Kathrin plötzlich mit ganz anderen Augen. Und so stehen für Alex und Kathrin die Zeichen noch einmal auf Anfang …

Quelle: amazon.de

Mir wurde damals von dem Buch berichtet. Alle meine Freunde hatte es gelesen und waren begeistert. Es musste gekauft werden. Und ich wurde nicht enttäuscht. Leicht verständlich erzählt Andreas Schlüter die Geschichte zweier Teenager, die auf unterschiedlichster Art und Weise ihr erstes Mal erleben.
Das besondere an dem Buch ist, das man das Buch von vorne und von hinten lesen kann. Egal auf welcher Seite man anfängt, man erhält eine der beiden Geschichten. Und das ist auch das besondere an dem Buch. Ich habe schon viele Kinder und Jugendbücher gelesen und keines dieser Bücher hatte eine Aufmachung wie dieses.
Ein tolles Buch für Kinder und Jugendliche, die gerne diese Art von Buch lesen und Interesse am Thema ,,Das erste Mal" haben. Dieses Buch bleibt auf jedenfall in Erinnerung.
Meine Bewertung: 5/5 Sterne

Montag, 24. Mai 2010

Isola - Isabel Abedi

Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro - als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen - bei dem nur sie selbst wissen, was Wahrheit ist und was Lüge. Doch dann wird das paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle. Und am Ende müssen die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.
Quelle: Amazon.de

Ich habe mir das Buch gekauft, da es so viele tolle Rezensionen und Punkte bekommen hat. Außerdem mochte ich das Thema auch schon in anderen Büchern. Was natürlich auch ein Grund dafür war, dass ich es mir gekauft habe. Und was soll ich sagen. Zwölf Jugendlich kommen auf diese Insel und sollen sich selber spielen. Dass das natürlich auf die dauer langweilig wird, kann sich jeder vorstellen. Die Jugendlichen wollen dort einfach ihren Spaß haben, doch der Regisseur hat was anderes im Sinn. Er denkt sich ein Spiel aus, was wi folgt aussieht: Zwölf Briefumschläge, Elf mal Opfer, einmal Mörder. Die Briefe werden an einem Ort gelesen, wo kein anderer der Jugendlichen ist. Der Mörder hat nun die Aufgabe die Opfer in sein Versteck zu führen. Hat er sich ein Opfer ausgesucht(wenn er den linken Arm der Opfer berührt, dürfen die Opfer weder schreien noch sonst irgendwie auf sich aufmerksam machen)bringt er sie in sein Versteck. Doch das Spiel läuft anders als geplant. Das Spiel geht solange gut, bis eine Leiche entdeckt wird und die Jugendlichen sich vorkommen, als wären sie alleine. Doch was sich wirklich dahinter verbirgt ist was ganz anderes...

Fazit: Ich hatte es in Drei Tagen durch. Ich hatte anscheinend zu hohe Erwartungen an das Buch, welche nicht erfüllt werden konnten. Ich fand es nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Das Konzept ist gut und durchdacht gewesen. Allerdings hat es meiner Meinung nach ein bisschen an der Umsetzung gehapert. Man hätte schon bei Hälfte des Buches mehr Spannung aufbauen können und nicht erst auf den letzten 100 Seiten. Okay, jetzt kann man sagen, dass das Buch eh nur 321 Seiten hatte, aber ich habe schon dünnere Bücher gelesen in denen die Spannung von Anfang an aufgebaut worden ist. Vielleicht ist das aber auch einfach Isabel Abedis Schreibstil.

Meine Bewertung: Trotz allem 3/5 Sternen

Dieses Buch lese ich gerade.

Ich lese gerade: Nicht ohne meine Mutter - Betty Mahmoody


Und darum geht es:
Im Sommer 1984 fliegt Betty Mahmoody zusammen mit ihrer kleinen Tochter und ihrem persischen Ehemann zu einem zweiwöchigen Ferienaufenthalt in den Iran. Bereits nach kurzer Zeit muss sie feststellen, dass ihr Mann sich immer mehr verändert. Er schlägt sie und das Kind und sperrt sie ein. Der Urlaub wird auf unbestimmte Zeit verlängert, und bald gibt es keine Hoffnung mehr für Betty auf eine Rückkehr in die USA - es sei denn, sie ließe ihre Tochter zurück. Es gelingt ihr, Kontakt zur Schweizer Botschaft aufzunehmen; dort rät man ihr, das Land ohne ihre Tochter zu verlassen. Das aber will sie unter keinen Umständen ...
Quelle und Bild: amazon.de

Ich habe mir das Buch dieses Jahr gekauft, da ich vor einem Jahr den Film auf einer unseren alten VHS Kassetten gefunden habe. Ich war überwältigt von dem Film. Also habe ich mich mal schlau gemacht, ob es davon auch ein Buch gibt. Und tatsächlich. Davon gab es ein Buch. Das musste dann natürlich so schnell wie möglich gekauft werden. Es hat dann allerdings nochmal ein Jahr gebraucht, bis ich es dann überhaupt gekauft hatte. Warum das? ich habe ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung. Vielleicht geriet es in Vergessenheit.Denn damals habe ich noch keine Wunschliste geführt, die ich ja jetzt bereits erfolgreich führe. Von Tag zu Tag wird sie länger. Aber ihr kennt bestimmt das Problem.Ich bin mal gespannt, wie es ist. Ich habe mir auch verschiedene Rezensionen davon durchgelesen. Einige fanden es gut, wieder andere total schlecht. Ich bin gespannt wie ich es finden werde. Rezension wird dann bestimmt noch folgen.

Mittwoch, 3. März 2010

Das Opfer - John Katzenbach

Ich habe das Buch gelesen und ich bin enttäuscht. Nachdem ich schon "Die Rache" von John Katzenbach gelesen hatte und davon mehr als begeistert war, hatte ich natürlich hohe Ansprüche an das nächste Buch von ihm. Ich entschied mich für dieses Buch hier:

John Katzenbach "Das Opfer"


Und darum geht es:
Ashley Freeman ist eine junge, hübsche Studentin. Eines Abends macht sie eine Fehler. Sie schläft mit Michael O'Connell. Ashley Freeman sieht das alles nur als One-Night-Stand. Doch nicht Michael O'Connell. Er bildet sich ein, das Ashley Freeman die Frau seinen Lebens ist und dringt ungeschont in ihr Leben ein. Er hackt sich in ihren Computer ein und ruiniert ihr so nach und nach das Leben. Er stellt ihr und ihrer Familie nach. Er macht ihnen das Leben zur Hölle. Verzweifelte Versuche dem ein Ende zu bereiten schlagen fehl. Sie sind ihm hilflos ausgeliefert. Doch sie wollen etwas unternehmen und setzen alles daran, Michael O'Connell aus ihren Leben zu schaffen.

Wie ich schon geschrieben habe, war ich "Die Rache" von John Katzenbach mehr als begeistert, woraufhin ich mir direkt alle seine Bücher gekauft habe. Da stand ich dann vor meinem Regal und wusste nicht, welches Buch ich denn nun von ihm lesen sollte. Ich entschied mich für "Das Opfer." Die Inhaltsangabe hat sich super angehört und ich begann sofort an zu lesen. Anfangs war ich noch sehr euphorisch. Doch nachdem ich die ersten 100. Seiten gelesen habe, wurde ich skeptisch. Ich beschloss weiter zu lesen. Manche Bücher brauchen ihre Zeit um warm zu werden. ^^ Nachdem ich dann aber auch die 200. Seiten Marke erreicht hatte, war sehr langatmig. Die endlose Versuche und immer wieder die gleichen Reaktionen der Familie, die immer wiederkehrenden Gesprächsthemen,...
Ich sah da keine wirkliche Entwicklung. Bestimmt hat der Autor das mit Absicht so gemacht, damit man sich besser in die Situation, in die Lage hineinversetzen kann.
Aber mir kam es so vor, als ob sich alles im Kreis drehen würde.
Irgendwann fiel es mir auch sehr schwer dem Buch zu folgen.
Ich entschied mich dafür es zu unterbrechen.

2010 wagte ich nochmal einen Neuanfang. Ich habe von da weitergelesen, wo ich das letzte Mal aufgehört hatte. Und ab den letzten 200. Seiten kam wieder Spannung auf. Und ich war froh darüber. Anderes bin ich gar nicht von John Katzenbach gewohnt.

Die Familie denkt sich einen Plan aus. Ob sie es nun schaffen Michael O'Connell das Handwerk zu legen oder nicht müsst ihr aber selber lesen.

Fazit: Der Gedanke, der hinter der Story steckt ist anfürsich ganz gut. Jedoch hat es mir bei der Umsetzung ein bisschen an Spannung gefehlt. Ich bin mir dessen bewusst, dass der Autor John Katzenbach absichtlich immer wieder das gleiche (sinngemäß) geschrieben hat, um eben verständlich zu machen, wie sich die Menschen, die von Michael O'Connell, bedrängt und genötigt werden, fühlen. Doch diese hätte alles ein bisschen schneller oder mit mehr Spannung passieren können. Hält man aber durch, so wird man nicht enttäuscht. Am Ende hin kommt mächtig Spannung auf, sodass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte.

Meine Bewertung: 2/5 Sternen