Freitag, 16. Juli 2010

Tag 17 - Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal

Also dann mal los. Und das Buch ist....*trommelwirbel*.....
"Die Nacht der Nächte" von Kelly McKain.
Ich habe mir das Buch damals in Hamburg gekauft. Der Urlaub war nicht so toll. Es hat jeden Tag geregnet.


Drei Freundinnen gründen einen Club, um endlich die Nacht der Nächte zu erleben. Die eine verliebt sich in einen Schwulen, die zweite in einen gemeinen Weiberheld, die dritte weiß nicht, ob ihr bester Freund nur ihr bester Freund oder mehr ist. Zwei kommen ans Ziel, die dritte findet's am Ende auch so okay. Witzig, temperamentvoll und glaubhaft erzählt Kelly McKain von Höhen und Tiefen, Lust und Frust und echter Freundschaft.

Tag 16 - Das 9. Buch in deinem Regal von rechts

Das ist das Buch "Der Alchimist" von Paolo Coelho. Ich mag den Autor sehr. Das Buch fand ich allerdings nicht so toll. Weswegen kann ich selber nicht genau sagen.

Wie der Bestseller Die Möwe Jonathan präsentiert Der Alchimist eine schlichte, auf einfachen Wahrheiten beruhende Fabel, gibt ihr aber einen höchst ungewöhnlichen Rahmen. Und obwohl wir hier das Rezept für einen Bestseller wittern mögen -- ein neues ist es sicherlich nicht. Schon die Geschichtenerzähler in den alten Stammeskulturen wußten, daß dies der beste Weg war, ein Publikum erfolgreich zu unterhalten, während man gleichzeitig die eine oder andere Lehre mit einfließen ließ. Der brasilianische Geschichtenerzähler Paulo Coelho macht uns mit Santiago bekannt, einem andalusischen Hirtenjungen, der eines Nachts von einem fernen Schatz in den ägyptischen Pyramiden träumt. Und so macht sich Santiago auf den Weg: er verläßt Spanien, um buchstäblich seinem Traum zu folgen.
Unterwegs trifft er auf viele spirituelle Boten, die in bescheidenen Formen auftreten -- zum Beispiel als Kameltreiber oder als belesener Engländer. In einem der Bücher des Engländers erfährt Santiago zum ersten Mal von den Alchimisten -- Männern, die glaubten, daß, wenn man ein Metall jahrelang erhitzt, es sich von all seinen individuellen Eigenschaften befreien würde, und daß das, was übrigbliebe, die "Seele der Welt" sei. Natürlich trifft er irgendwann tatsächlich auf einen Alchimisten, und die daraus entstehende Lehrer-Schüler-Beziehung rückt das irrige Weltbild des Jungen zurecht, während sie ihn gleichzeitig dazu ermutigt, seinen Träumen treu zu bleiben. "Mein Herz fürchtet sich davor, zu leiden", vertraut der Junge dem Alchimisten eines Nachts an, als sie in den mondlosen Himmel schauen.

Tag 15: Das 4. Buch aus deinem Regal von links

Das 4. Buch aus meinem Regal von links ist " Das Opfer" von John Katzenbach. Ich habe das Buch gelesen und war alles andere als begeistert. Das Buch hat sich in die Länge gezogen. Ich war wirklich sehr enttäuscht von John Katzenbach, besonders  weil mir sein anderes Buch " Die Rache" besonders gut gefallen hat.


Die attraktive Studentin Ashley Freeman begeht einen folgenschweren Fehler: Angeheitert verbringt sie eine Nacht mit Michael O'Connell, einem Computerfreak und geschickten Hacker. Was sie nicht weiß: Michael ist ein Psychopath - und er hat beschlossen, dass Ashley die Frau seines Lebens ist. Nichts und niemand wird ihn davon abbringen - und schon gar nicht Ashley. Michael lässt sich nicht abschütteln. Unerbittlich stellt er ihr nach, verschärft seinen Psychoterror gegen ihre Freunde und Verwandten. Immer schneller beginnt sich eine Spirale des Schreckens zu drehen, die Ashleys gesamte Familie in die Tiefe reißt ...

Tag 14: ein Buch aus deiner Kindheit

Ich konnte mich als Kind immer für die Leselöwe und Lesepiraten begeistern. Ich habe die wirklich nur gelesen. Einige habe ich auch noch. Die aber alle zu posten ist dann doch etwas zu viel.

Tag 13: Ein Buch bei dem du nur lachen kannst.


Ich lese super selten Bücher, die nur auf Humor aus sind. Dem entprechend ist meine Auswahl auch sehr gering. Aber "Vollidiot" von Tommy Jaud fand ich schon sehr lustig und unterhaltsam.

Ärger mit dem Singlesessel Simon liebt die Frauen, leider gibt es kaum einen Menschen, der das schöne Geschlecht weniger versteht als der erfolglose T-Com-Verkäufer. Ob es um die schöne Verkäuferin im Coffeeshop gegenüber oder seine eulenhafte Chefin geht, Simon ist ein Meister darin, die Zeichen falsch zu deuten. Und das führt zu Verwicklungen, die tragisch wären, wenn sie nicht so brüllend komisch wären. ... Der besondere Reiz von "Vollidiot" liegt dabei in seiner schnoddrigen Sprache.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Sommer

So Leute, der Sommer ist nun auch bei mir angekommen. Bei uns im Wintergarten ist es manchmal um die 36°C. Was soll man denn bei diesem Wetter großartig machen? Schwimmen finde ich irgendwie ekelhaft, Sport machen ist bei diesen Temperaturen auch unmöglich und wenn ich am PC sitze wird es mir nur noch wärmer. Natürlich könnte ich lesen - was ich auch mache- allerdings bin ich nicht der Typ Mensch der 24 Stunden am Stück lesen kann. Also was tun? Vielleicht sollte ich zu meiner Oma fahren...

Dienstag, 6. Juli 2010

Rezension: Mein schwarzes Herz - Inger Edelfeldt


Und darum geht es:

Die17-jährige Arri spürt es sofort: Dieser junge Mann namens Oscar, schwarz gekleidet und geschminkt, ist der Junge ihrer Träume, ein Seelenverwandter. Eines Tages jedoch entsteigt ein gut aussehender Jüngling ihrem Spiegel, der sich als Vampir Leonidas aus Eidolon vorstellt. Arri ist fasziniert, aber als sie endlich mit Oscar zusammenkommt, rückt Eidolon in weite Ferne. Aber so leicht lässt ein Vampir sich nicht abwimmeln ..

Meine Meinung:

Direkt am Anfang merkt man, das Arri von ihrer Umwelt genervt ist. Ihren Vater nennt sie "den Bibliothekar", ihre Mutter nennt sie "Mutterkuchen" und ihre Schwester kennt man nur unter dem Namen "die Geklonte". Und auch in ihren Gedankengängen, die sie immer mal wieder hat, merkt man, dass sie sich einfach nur genervt fühlt. Dies ändert sich allerdings als sie auf Oscar trifft. Sie verliebt sich. Oscar gehört in die Sparte "Gothic". Er kleidet sich schwarz und schminkt sich. Ihn zeichnet auch noch aus, das er ein außergewöhnliches Hobby hat. Andere sehen ihn merkwürdig an, da er sich anders kleidet als der Durchschnitt. Aber da gibt es ja noch Leonidas. Leonidas ist ein Vampir und Arri ist begeistert von ihm.
An der Stelle ändert sich die Einstellung der Protagonistin. Sie wird fröhlicher und offener. Arri wurde mir richtig sympathisch.

Die Art und Weise, wie die Autorin schreibt ist einfach und leicht verständlich.

Auch dass das Buch sich nicht nur um Vampire gedreht hat, Á la "Twilight" hat mir sehr imponiert. Es ist nicht dieses typische Klischee "Vampir liebt Mensch" gewesen.
Die Geschichte ist bis zum Schluss hin spannend. Man weiß nicht, für wen Arri sich entscheiden wird. Entweder für Oscar, der Gothic und ihre erste große Liebe oder für Leonidas, der mysteriöse Vampir aus dem Spiegel.

Die Autorin war mir bis dato noch total unbekannt. Und gegenüber unbekannten Autoren bin ich immer etwas skeptisch. Jedoch hat sie einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Fazit: Ein etwas anderer Jugendroman, der nicht auf Klischees baut und bis zum Schluss spannend bleibt.

Bewertung: 4/5 Sternen

Nochmals Vielen Dank an den dtv Verlag, der mir freundlicher Weise dieses Rezensionsexemplar "Mein schwarzes Herz" zur Verfügung gestellt hat.